Zukunftstag: Wildpark begeistert Jungs wie Mädchen

Am diesjährigen Zukunftstag hatten 34 Schüler im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt Nindorf die Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen, was ein Tierpfleger alles leisten, wissen und im Blick haben muss. Die Motivation, den Zukunftstag im Wildpark zu verbringen war bei den Jungs und Mädchen klar: „Ich möchte mal was mit Tieren machen, egal was“ – war die einhellige Antwort auf die Frage nach dem späteren Berufswunsch. Der Andrang auf die Plätze beim Zukunftstag ist ungebrochen – jedes Jahr erreichen den Wildpark mehr als 500 Anfragen von Schülern aus dem ganzen Landkreis.

Mitarbeiter der Wildpark-Zoopädagogik vermittelten den Kindern, dass der Tierpfleger-Beruf viel mehr ist, als nur Tiere zu streicheln und zu füttern. „Uns ist es sehr wichtig, den Schülern aufzuzeigen, dass ein Tierpfleger eine große Verantwortung für seine Schützlinge hat und ein breites Grundwissen zu den Tieren haben muss. Er muss selbständig erkennen, wie es dem Tier geht, ob es krank ist oder ihm etwas fehlt. Die zahlreichen unterschiedlichen Tierarten im Wildpark haben sehr verschiedene Bedürfnisse und Verhaltensweisen, die ein Tierpfleger kennen muss“, erklärt die Leiterin der Zoopädagogik im Wildpark Monika Tischbierek.

Neben vielen erzählten Informationen zur Arbeit mit den Tieren erhielten die Schüler beim Zukunftstag auch die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und mit anzupacken. In der Bioschule gab es Wissenswertes zu Schildkröten und Schlangen zu erfahren, bei den Zwerg-Eseln waren Abäppeln und Fellpflege gefordert, auf dem Hühnerhof durften die Schüler in der großen Voliere beim Füttern helfen und beim Damwild erfuhren die Kinder einiges über das richtige Futter für die Tiere und die Unterschiede zwischen Geweih und Horn. Zum Abschluss durften die Schüler bei einer Greifvogel-Vorführung mit Falkner Lothar Askani die Flugkünste von Adler, Falke, Uhu und Co. bewundern.

Am Ende eines interessanten, lehrreichen und sicher auch anstrengenden Vormittags gab es viele zufriedene Gesichter und zum Abschluss für jeden eine ordentliche Portion Pommes, die sich die Schüler redlich verdient hatten.

(PM)

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