Gelsenkirchener Eisbär-Nachwuchs entwickelt sich gut

Gelsenkirchen. Das am 4. Dezember 2017 in Gelsenkirchen geborene Eisbärbaby wächst und entwickelt sich weiterhin gut. Mittlerweile macht es die ersten tapsigen Schritte.

Am 05.02.2018 konnten die ersten vorsichtigen Laufversuche des kleinen Gelsenkirchener Eisbären über die Videoüberwachung beobachtet werden. Mittlerweile darf es sich wenige Schritte von Mutter Lara entfernen. Die hat jetzt alle Tatzen voll zu tun: Denn noch passt sie sehr gut auf, dass sich ihr Jungtier nur in Armeslänge von ihr entfernt. Bei zu forschen Erkundungstouren in den nebenliegenden Stall holt die Eisbärmutter das Kleine fürsorglich zurück in ihre Nähe.

Seit knapp zwei Wochen gehen die Tierpfleger regelmäßig zu Lara und füttern sie. Anfangs mit Salat und Birnen, das entspricht der natürlichen Nahrung nach der fast zweieinhalb monatigen Fastenzeit. In der Natur nehmen Eisbärmütter zunächst Flechten und Gräser auf, um den Stoffwechsel wieder in Gang zu bringen, die sie unter dem Schnee hervorscharren. Mittlerweile frisst Lara wieder alles – stets mit gutem Appetit. Manchmal spaziert das Eisbärbaby mit Lara mit, kommt sogar bis ans Gitter zu den Pflegern. Lara passt gut auf, ist aber ruhig und gar nicht nervös.

Und auch das Kleine hat die erste feste Nahrung zu sich genommen. Durchgedrehtes Fleisch scheint fast genauso gut zu schmecken wie die Muttermilch. Doch in den ersten vier Lebensmonaten besteht die Hauptnahrung aus Milch. Danach frisst das Jungtier Fleisch, Gemüse und Obst, aber wird noch bis fast zwei Jahre zusätzlich von der Mutter mit Milch versorgt

Noch verbringt das Eisbärbaby die meiste Zeit mit schlafen, dösen und groß werden. Doch so langsam wird es immer aktiver in der Wurfbox, das Kleine lernt jeden Tag dazu.

Im Frühjahr verlassen Mutter und Kind, das dann zehn bis zwölf Kilo wiegt, die sichere Höhle. Dann wird das Jungtier für die Besucher der Erlebniswelt Alaska zu sehen sein.

(PM)

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