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EARTH HOUR 2016: Die Autostadt schaltet das Licht aus

In den vergangenen Jahren hat die Autostadt sukzessive ihre internen Prozesse an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet. Die gesamte Stromversorgung wurde beispielsweise auf Naturstrom aus alpinen Wasserkraftwerken umgestellt. Auf diese Weise hat die Autostadt ihren Ressourcenverbrauch, den Ökologischen Rucksack, seit 2013 um mehr als 20 Prozent jährlich reduziert. Im vergangenen Jahr wurde ein zertifiziertes Energiemanagement eingeführt, in dessen Zuge energieeffiziente LED-Technik zum Einsatz kommt, die heute an vielen Stellen die herkömmliche Beleuchtung ersetzt. Außerdem konnte durch eine bedarfsgerechte Steuerung von Belüftungsanlagen sowie der Anschaffung energieeffizienter Geräte der Energieverbrauch der Autostadt verbessert werden.
Auch die Gäste der Autostadt können sich bei ihrem Besuch mit dem Thema Energie und Ressourcenverbrauch interaktiv beschäftigen, beispielsweise in der Dauerausstellung „LEVEL GREEN – Die Idee der Nachhaltigkeit“. So können Besucher beim Exponat „Ökologischer Rucksack“ erkennen, wie sich der Einsatz von Naturstrom auf den ökologischen Rucksack eines Produktes auswirkt. Nutzt man beispielsweise Ökostrom, um sein Mobiltelefon aufzuladen oder den Computer zu betreiben, reduziert sich der Ressourcenverbrauch im Vergleich zum Einsatz von Strom aus dem herkömmlichen deutschen Strommix aus fossilen und erneuerbaren Energiequellen.
Ein sichtbares Zeichen für einen bewussten Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen setzt die Autostadt am 19. März mit der Teilnahme an der Earth Hour. Die Aktion ist eine global angelegte Initiative des WWF, die zum zehnten Mal weltweit Millionen Menschen dazu motivieren soll, generell umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

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